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 Landeplatz von Terra

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John William
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BeitragThema: Landeplatz von Terra   Di Mai 10, 2016 2:30 pm

(CF Medizinisches Modul der Perseus)

Es hatte noch eine ganze Weile gedauert bis die Perseus in den Geosynchronen Orbit von Terra einschwenkte und man genau über der Landezone und dem Äquator schwebte. Man hatte ihn aus den Schlaf gerissen und er hatte sich mit der Hilfe einer Schwester umgezogen so das er nun in Gala Uniform im Schwebestuhl saß und zu den Shuttles gefahren wurde.

Er war noch halb am Schlafen so das er nicht wusste wo Emily war aber er wurde sofort Hellwach als er in den Hangar geschoben wurde und die ganzen Vorbereitungen Sah. Alle die nicht mehr für die Station oder für die Landung der Module gebraucht wurden bestiegen die Transport und Shuttle Schiffe. Niemals hätte er gedacht das er es wäre der den Code eingeben würde der die Landungs Operation überhaupt erst ermöglichte. Er ließ sich zu einer Konsole schieben und gab dort ein paar Codes ein was zur Folge hatte das bei allem Modulen und bei den Landungs Schiffen die Sicherheits Vorrichtungen deaktiviert und eingezogen wurden so das nun alles bereit war.

Er selbst wurde dann zu einem Shuttle gefahren wo alle hochrangigen Soldaten als auch die Triumvire bereits auf ihn warteten. Gemeinsam bestiegen sie das Shuttle und als die Luken geschlossen waren startete das Schiff auch schon und setzte Kurs auf den Planeten um dort die Landezone anzusteuern.

Man hatte John an eines der Fenster gerollt so das er alles sehen konnte und als das Shuttle hinter der Perseus hervorkam stockte ihm der Atem. Er hatte den Planeten zwar schon auf einer Original Aufnahme auf dem Pad gesehen aber ihn mit eigenen Augen zu sehen trieb ihm die Tränen in die Augen. Es war ein einfach Atemberaubender Anblick und als das Shuttle in die Atmosphäre eindrang und den Kritischen Bereich der Eintrittsphase verlassen hatte konnte John sehen wie ein paar Vogelartige Wesen sich neugierig dem Shuttle näherten und dieses eine Weile begleiteten.

Als das Shuttle tiefer flog und nur knapp über den Boden flog bewunderte er die Vielfalt die es hier gab. Er merkte gar nicht wie die Tränen bei ihm nur so flossen und sich eine Hand auf seine Schulter legte und diese leicht drückte. Erst als der Pilot des Shuttles meldete das sie in wenigen Sekunden landen würde fuhr John sich durchs Gesicht um die Spuren seiner Freuden Tränen zu verwischen.

Es dauerte einige Stunden bis alle Shuttles und die benötigten Module auf dem Planeten gelandet waren und die Module an das Externe Energei Modul angeschlossen waren. Es dauerte auch noch eine ganze Weile bis die Landezone gesichert war so das man erst am Abend alle Menschen zusammenrief und sie sich alle auf einer großen Wiese eingefunden hatte wo eine Zeremonie stattfinden sollte.


Man hatte ein Podest und einige Riesige Bildschirme mit eingebauten Lautsprechern aufgebaut und auf dem Podest standen nun die Triumvire und John welcher sich mit Hilfe von Gehhilfen aufrecht hielt. Es war der Moment wo sich für ihn alles ändern würde denn nun würde er das Kommando abgeben und somit dem Triumvirat die Kontrolle über das Militär übergeben. Langsam ging er auf die drei Triumvire zu, welche an einem Podium standen, und Salutierte vor ihnen und überreichte Symbolisch die Schlüssel zur Perseus und wollte gerade sich umdrehen und sich auf einem Stuhl setzen als einer der Triumvire ihm bat zu bleiben. John nickte verwundert und blieb neben den Triumviren stehen als einer von ihnen begann zu sprechen.

"Mehr als 10.000 Jahre ist es nun her das unsere Vorfahren unsere Heimatwelt die Erde verlassen mussten und uns auf diese Reise geschickt hatten. Niemand wusste ob wir hier eine neue Heimat finden würden oder es überhaupt hierher schaffen würden. Nun aber stehen wir hier auf einem Planeten welcher nicht Perfekter sein könnte. Selbst einen Angriff auf unser Leben konnten wir dank des Captains hier abwehren. Was wäre wohl passiert wenn man uns Zivilisten und uns Triumvire nicht in die Schutzräume geschickt hätte? Dann wären Tausende und Abertausende von Menschen gestorben und aus diesem Grund ernennen wir das Triumvirat von Terra, Captain John William zum Befehlshaber der Flotte und zum Leiter der Abteilung für Heimatschutz und befördern ihn hiermit zum Admiral."

John verstand gerade selbst die Welt nicht mehr als das Triumvirat ihn kurzerhand Beförderte und ihm die Aufgabe der Verteidigung des Planeten übertrug. Als Lt West zu ihm trat und im Auftrag des Triumvirates ihm die neuen Schulterklappen verpasste und ihm Gratulierte sah er diesen grinsend an und sah zu den Triumviren. "Wertes Triumvirat, ich fühle mich geehrt das sie mir einer solchen Ehre zuteil werden lassen. Ich gelobe hiermit die Menschen von Terra und das Triumvirat und die Interessen unserer Spezies zu beschützen. Und als erste Amtshandlung erbitte ich von Triumvirat eine Festlegung des Budgets für das Militär. Dies sollte nicht mehr als 25% der Infrastruktur sein damit der Wirtschaftliche und Zivile Aufbau dadurch nicht behindert wird. Und desweiteren erbitte ich die Erlaubnis eine Beförderung durch zuführen."

Die Triumvire berieten sich kurz und nickten dann John zu. "Wir das Triumvirat von Terra setzen das Budgets für das Militär bei exakt 25% an. Es ist wohl im Interesse aller wenn wir eine Starke Heimat Verteidigung haben damit wir nicht einem Angriff zum Opfer fallen und dann ganz Wehrlos ist. Und was Beförderungen im Militär angeht haben sie und nur sie das sagen Admiral."

John nickte und nahm Lt West kurzerhand seine alten Abzeichen ab und trat zum Podium vor und drehte sich zu Lt West um.
"Lt West...treten sie vor." John wartete kurz und genoss den verdutzen Blick des Lt als dieser vortrat und Haltung annahm. "Aufgrund ihrer Verdienste unter meinem Kommando und weil sie es sich mehr als nur verdient haben, beförder ich sie hiermit in den Rang eines Captains und übertrage ihnen das Kommando über die Perseus und erteile ihnen hiermit den Befehl die Perseus zu einer Orbitalen Werft umzubauen. Diese soll als Werft und als Handelsstation dienen. Meinen Glückwunsch Captain."
John reichte West die Hand und dieser lächelte hoch erfreut und John sah dann in die Menge und suchte nach einer ganz bestimmten Person welcher er noch einen Drink schuldete.

Admiral war er nun...und die Perseus würde fürs erste die Verteidigung übernehmen was bedeutete das er ein paar Tage frei machen konnte und sich die Natur ansehen konnte. Vielleicht würde er das zusammen mit Emily machen denn er wollte sie eh fragen ob sie ihm dabei helfen könne mal richtig auszuschalten und dazu hatte er hier nun mehr als genug Zeit und auch Raum.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Di Mai 10, 2016 6:57 pm

Erst, als sich die Perseus im geosynchronen Orbit des Planeten befand, war Emily mit den Vorbereitungen für die Landung beinahe fertig. Sie hatte ein paar Patienten, die erst soweit stabilisiert werden mussten, dass sie die Landung möglichst unbeschadet überstanden und ein paar wenige Schwerkranke, die in einer gesonderten Kammer in Schwerelosigkeit behandelt wurden. Nach Rücksprache mit Lt West würde dieser Teil der Medizinischen Station und ein Teil der Forschungsstation im Orbit verbleiben. Emily hatte mit ihren Eltern vereinbart, dass sie sich bei der Versorgung der Kranken und den Forschungsarbeiten abwechseln würden.

Als sie fertig war, sah sie kurz nach John, scannte ihn erneut und blieb einen Moment bei ihm sitzen, um ihn zu betrachten. Er schlief tief und fest und endlich war sein Gesicht auch ohne Medikamente entspannt und friedlich. Ihre Mutter kam leise herein und strich Emily übers Haar, ehe sie fast unhörbar „im Schlaf sehen sie alle unschuldig und friedlich aus, lass Dich davon bloß nicht täuschen“ in Emilys Ohr flüsterte und mit einem leisen Lachen wieder herausging. Nach ein paar Augenblicken folgte Emily ihr und wäre fast mit Lt West zusammengerannt, der mit einer Galauniform über dem Arm um die Ecke stürmte. „Wie geht’s unserem Captain?“ fragte er freundlich und Emily schob die Tür auf, denn der Mann wollte seinen Chef bestimmt sehen, sonst hätte er jemanden mit der Uniform hergeschickt. „Oh ist der niedlich“ lachte Lt West mit verstellter, hoher, weiblich anmutender Stimme und Emily boxte ihn spaßeshalber in die Seite. „Lass das, sonst verschicke ich beim nächsten Checkup Nacktbilder von Dir, damit der Rest der Crew auch mal was zu lachen hat“ drohte sie ihm und zog die Tür wieder zu. „Ihr seid so kindisch!“ meldete sich Tess zu Wort, schnappte sich die Uniform und verschwand damit beim Captain. Emily wollte ihr helfen, doch Lt West war auch noch aus einem anderen Grund hier. Er gab noch einmal letzte Anweisungen für die Abkopplung und Landung der Module und besprach mit ihr und ihren Eltern ein letztes Mal den Ablauf. Die Neugeborenen wurden mit ihren Müttern in spezielle Überlebens-Kapseln innerhalb der Shuttles gebracht und Emily kontrollierte, ob alle Patienten sicher und gut untergebracht waren. Sie drückte Hände, streichelte Wangen, beruhigte die teilweise aufgeregten und ängstlichen Menschen, beantwortete viele Fragen und verabreichte Medikamente gegen Übelkeit und Angst. Viele bekamen im letzten Moment Panik und wollten beruhigt und getröstet werden und Emily, die die Ängste der Menschen gut nachvollziehen konnte, tat, was in ihrer Macht stand.

Als die Durchsage zum Start der Landesequenz ertönte, schaffte Emily es gerade noch so zu einem der letzten und ziemlich vollgestopften Shuttles. Ein junger Lt zog sie herein und als sich die Tür schloss, lehnte sie sich erschöpft dagegen. Sie hatte viele Stunden lang die Landung vorbereitet und war noch nicht dazu gekommen, etwas zu essen, oder sich auszuruhen – mit Ausnahme der paar Minuten in Johns Krankenzimmer. Jetzt fühlte sie sich trotz der Aufregung etwas wacklig auf den Beinen, sie war blass und ihre Hände zitterten. Alle Sitzplätze waren bereits belegt, so dass Emily zusammen mit vielen anderen auf der Frachtfläche stand. Die Shuttles waren nicht unbedingt für den Transport so vieler Menschen ausgelegt; zumindest vermutete Emily das stark, denn die Luft wurde immer schlechter und stickiger. Weiße Pünktchen begannen, in ihren Sichtfeld herumzuflitzen und sie hörte das Blut in ihren Ohren rauschen. Ich muss mich hinsetzen dachte sie, ehe ihre Knie nachgaben und sie unsanft auf dem Boden landete. Jemand dachte, sie sei bei dem Gerüttel des Shuttles gestolpert und hielt ihr eine Hand hin, doch Emily zog die Beine an und steckte ihren Kopf zwischen die Knie, bis das Shuttle etwas unsanft aufsetzte und die Türen geöffnet wurden. Endlich strömte frische Luft herein, die Leute stiegen aus und nach ein paar tiefen Atemzügen ging es ihr wieder etwas besser. Die Luft roch ungewohnt und angenehm, ganz anders, als auf dem Schiff und Emily mußte ihre Augen zusammenkneifen, um nicht von der ungewohnten Helligkeit geblendet zu werden.

Nehmen Sie meine Hand, Ma'am“ ertönte die zackige Stimme des jungen Uniformierten und Emily griff zu. Jetzt bin ich schon eine Ma'am dachte sie amüsiert und musterte den jungen Kerl, den sie für einen Lt gehalten hatte. Gott, diese Kids werden immer jünger. Der ist doch höchstens 16 dachte sie entgeistert und fühlte sich schrecklich alt. Sie hielt sich noch einen Moment lang an einem der Sitze fest, bis sie sich sicher genug fühlte und folgte dem jungen Mann dann langsam nach draußen. Lt West kam ihr bereits entgegen und murrte „wo steckst Du? Wir haben schon nach Dir gesucht!“. „Bring mir eine Geh-Hilfe“ ächzte Emily und der Lt lachte. „Gefreiter, geben sie unserem Doc einen von Ihren Nahrungsriegeln“ befahl er und grinste sie an. „Deine Eltern haben mir befohlen, Dich sofort zu ihnen zu bringen, aber vermutlich brauchst Du erst ein paar Kohlehydrate, sonst macht Deine Mum Hackfleisch aus mir. Wobei ich mir dann wenigstens keine Sorgen mehr um eventuelle Nacktbilder machen muss“ lachte Lt West, während Emily dankbar in den Müsliriegel biss. Nach wenigen Minuten ging es ihr besser und sie folgte ihm nach draußen. „Du bist ganz schön frech, wenn Dein Captain nicht in der Nähe ist“ stellte sie amüsiert fest und Lt West nickte. „Kann schon sein“. Sie schnaubte und folgte dem jungen Typen zu ihren Eltern, die das Ausladen der Kranken überwachten. „Mum, Dad, willkommen auf Terra, unsrer neuen Heimat“ lächelte sie und umarmte ihre Eltern. „Du bist blass, hast Du etwa nichts gegessen?“ stellte ihre Mutter ungerührt fest und Emily schüttelte den Kopf. „Ich habe grade eben erst etwas gegessen“ meinte sie in beleidigtem Tonfall und mit einem genervten Augenverdrehen und wunderte sich insgeheim wieder einmal darüber, dass man anscheinend nichts vor ihrer Mutter verheimlichen konnte.

Erst jetzt sah sie sich richtig um und staunte. So viele Farben und Formen. Sie bückte sich und strich fasziniert mit der Hand über die Pflanzen am Boden. Sie fühlten sich fremdartig an und am liebsten hätte sie ihre Stiefel ausgezogen und wäre barfuß umhergewandert. Doch das musste warten.

Als endlich gegen Abend alle Module gelandet und angeschlossen waren, alle Leute vorsorgt und Emily den medizinischen Bereich sowie das angrenzende Labor gecheckt hatte, kam Tess und rief nach ihr. „Komm, Du musst Dich für die Zeremonie umziehen“ bat sie und Emily seufzte. Sie trug am liebsten ihre Alltagskleidung, doch für die Zeremonie wollte sie sich ein wenig hübsch machen. Sie verschwand mit Tess in ihrem Privatbereich, wusch sich und zog sich um, ehe Tess sie ungeduldig mit nach draußen zog. Ihre Eltern waren bereits da und warteten, doch Emily sah sich erst einmal total unauffällig nach einem ihrer Patienten um.
John wirkte zwar etwas blass, aber entschlossen, als er auf die Triumvire zuhumpelte und ihnen den Schlüssel überreichte. Emily klatschte mit den anderen begeistert mit, als er zum Admiral und Befehlshaber der Flotte befördert wurde. Seine erste Amtshandlung bestand darin, sich 25% des Budgets zu sichern und danach beförderte er Lt West und übergab ihm zu Emilys Erstaunen das Kommando über die Perseus. Er macht es wirklich wahr dachte sie mehr gerührt, als erstaunt und ließ sich von der Menge vorwärtsschieben. Alle wollten den beiden frischgebackenen Militärs gratulieren und nachdem diese unzählige Hände geschüttelt und viele Schulterklopfer über sich ergehen gelassen hatten, stand Emily endlich vor den beiden. „Ich gratuliere euch, ihr habt es wirklich verdient“ strahlte sie die beiden an und umarmte jeden kurz. Lt West zwinkerte er ihr zu, ehe er mit einem breiten Grinsen in der Menge verschwand.

Wie geht’s Dir? Sollen wir uns setzen?“ fragte Emily und deutete auf einen der verwaisten Stühle.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Mi Mai 11, 2016 3:48 pm

John musste eine vielzahl an Hände schütteln auch wenn ihm das nicht gefiel. Aber anders als Captain West verbarg er nicht das ihm das ganze Händeschütteln nicht gefiel. Als Emily allerdings vor ihm stand musste er dann doch lächeln und nickte als sie ihm und West Gratulierte. Er war jedoch ein wenig überrascht als sie ihn kurz umarmte. Er bemerkte gar nicht das sie auch West umarmte und sich dann ihm zu wandte.

"Nein...zu mindest nicht hier...es sind mir einfach gerade zu viele Leute die mir die Hand schütteln wollen. Ich hab eigendlich nur auf dich gewartet und bin froh das du nicht die letzte bist denn ich muss hier schnell weg und ich möchte gerne das du mich begleitest und deine Meinung dazu äußerst."

Er sah sie leicht grinsend an und ließ dann einen Soldaten antreten. "Soldat, lassen sie einen der Serenetie Jäger bereit machen. Ich möchte auf eigener Faust den Planeten erkunden und Doktor Jones soll mich zur Sicherheit begleiten."

Der Soldat nickte und rannte zu dem Hangar Modul welches ganz in der nähe stand und ließ dort einen der Jäger via Autopilot starten so das dieser nach kurzer Zeit in der nähe von John runter ging und landete. Es war ein kleiner Jäger aber dennoch war er so gebaut das zwei Piloten nebeneinander sitzen konnten. Der linke Pilot war für die Steuerung und für die Waffen des Jägers verantwortlich während der rechte Pilot den Status des Jägers und die Sensoren im Auge behielt. So war dieser Jäger auch ideal als Aufklärer geeignet da die wichtigsten Sachen selbst unter den schwierigsten Umständen Simultan ausgeführt wurden.

Er sah zu Emily als keiner hinhörte und flüsterte dann ihr ins Ohr. "Muss ja nicht jeder wissen das der Admiral einfach nur mal seine Ruhe haben möchte. Ich habe bei der Landung einen Schönen Fleck Erde entdeckt welchen ich gerne erkunden möchte. Und falls du dich fragst warum du mit sollst kann ich dir sagen es ist nicht meine Gesundheit warum ich dich dabei haben möchte sondern die Tatsache das ich gerne lernen möchte zu entspannen und das geht wohl am ehesten mit dir denn mit West würde ich wohl nur übers Militär reden und das möchte ich jetzt die nächsten Tage nicht denn ich möchte endlich mal richtigen Landurlaub genießen. Also was sagst du kommst du mit?"

Den letzten Satz hatte er gefragt als er schon halb mit der Transportplattform im inneren des Jägers war und die Systeme checkte.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Do Mai 12, 2016 9:53 am

Er hat auf mich gewartet?! dachte Emily ein wenig erschrocken und musterte fragend Johns Gesicht. Sie hatte in den letzten Tagen ganz bewußt vermieden, über John und den Lauf, die die Dinge nehmen konnten, nachzudenken, aber ihr dämmerte, dass sie sich dem vermutlich stellen musste. Höchstwahrscheinlich. Also, falls sich nicht eine Möglichkeit ergab, in einem Loch zu verschwinden, oder Terra von den Aliens angegriffen wurde oder so.
Immerhin hatte er grade ziemlich deutlich kundgetan, dass sie ihm wichtig war und Emily wurde bewusst, dass es ein bisschen feige von ihr gewesen war. Sie hatte ihn geärgert und geneckt und die Blicke ihrer Mutter und auch die von Tess geflissentlich ignoriert, doch spätestens jetzt war sogar ihr klar, dass ein wenig mehr zwischen ihnen war, als „die nervige Ärztin reizt den sturen Captain“. Oh-oh dachte Emily und schaute dem davoneilenden Soldaten nach, der sich beeilte, einen Jäger klarzumachen. Sie sollte ihn aus „Sicherheitsgründen“ begleiten? Aber klar doch!.

John flüsterte ihr ins Ohr, dass er sich einfach verkrümeln wollte, bisschen die Gegend anschauen und so und Emily nickte. "Gute Idee". Doch natürlich musste er für Doofe oder Feiglinge nochmal erklären, dass er …. was? „Ähm, ähem“ räusperte Emily sich. Das war jetzt ganz schön deutlich. „Du willst, dass ich Dir … Entspannungsübungen!!!... zeige?“. So konnte man es auch nennen. Autogenes Training und Yoga hatte er dabei sicherlich nicht im Sinn. Machte er den ganzen Aufriss etwa nur, um sie mal in Ruhe flachzulegen? Sind Männer echt so einfach gestrickt? Sehen beim Landeanflug ein nettes Plätzchen und beschließen sofort, ihr Revier zu markieren? Das gute alte „Bein heben“ ist wohl mit den Hunden ausgestorben! dachte sie mit einer Mischung aus Humor und Enttäuschung und beschloss, mit John zu reden, sobald sie allein waren.

Sie spürte die Blicke der versammelten Menge in ihrem Rücken, als der Jäger ganz in ihrer Nähe runterging und sie mit John darauf zuging. Ihr Communicator piepste und Emily deaktiverte ihn verstohlen. Das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte, waren irgendwelche markigen Sprüche.

Sie folgte John in den Jäger, holte tief Luft und sah ihn ernst an. „Hör mal John, vielleicht habe ich bei Dir einen falschen Eindruck erweckt“ erklärte sie und lehnte sich mit verschränkten Händen an die offene Luke. Ihr Fluchtweg. „Ich kann Dir sofort ein paar Mädels nennen, die ganz scharf auf ein paar Entspannungsübungen mit Dir sind. Ich weiß, ich nehme mir hier und da was raus, aber ich …bin nicht scharf auf einen schnellen, unverbindlichen Fick? scheiße, was sagte frau in so einer Situation?
Emily rang ein paar Augenblicke nach Worten. „Ich kann Dich gut leiden, John, sonst würde ich Dich vermutlich nicht dauernd ärgern und ich habe wirklich Lust drauf, eine kleine Auszeit zu nehmen und die Gegend zu erkunden, aber falls das ein Vorwand ist, um mich in die Liste Deiner sexuellen Abenteuer einzureihen, verpasse ich Dir ein blaues Auge!und einen fetten Tritt in den Arsch!. Hmja, jetzt war es raus. Emily hatte keine Ahnung von Johns Eroberungen; sie kannte nur ein paar Geschichten, deren Wahrheitsgehalt, sie bis vor kurzem noch nicht interessiert hatte.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Do Mai 12, 2016 10:38 am

Emily hatte John offenbar falsch verstanden gehabt denn das was sie am Jäger losließ ließ ihm die Kinnlade runterklappen. Er klappte sie selbst wieder mit der Hand nach oben und musste so laut Lachen das er befürchtete das bei ihm die Nähte Rissen. Als er sich beruhigt hatte sah er zu ihr runter und lehnte sich halb aus dem Jäger.

"Ich sagte Entspannungsübungen damit ich meine Muskeln mal entspannen kann und mal zur Ruhe komme. Ich sagte nix davon das ich mit dir Schlafen will...wenn dann würde ich das direkt sagen und nicht sowas abziehen."

Er schüttelte nur den Kopf und machte den Check weiter bis er alles Kontrolliert und die ungefähren Koordinaten eingegeben hatte und sah dann wieder zu Emily runter. "Zudem bin ich kein Kerl der eine Frau einfach so verführt nur um sie ins Bett zu bekommen. Herr Gott nochmal ich bin ein Mann mit Ehre und mein Vater würde sich im Grabe umdrehen wenn ich das tun würde. Und was interessieren mich Frauen die Scharf auf mich sind??? Die sind doch eh nur darauf aus sagen zu können das sie was mit dem Oberbefehlshaber gehabt hätten. Und nun steig ein sonst fragen sich die Leute noch was das alles hier soll."

John war zwar ein wenig Sauer wegen dieser Anschuldigung das er Emily nur ins Bett bekommen wollte aber auch war er Amüsiert was er nicht zeigte.

Er wartete bis sie eingestiegen war und schloss dann die Luke über ihren Köpfen und stellte bei ihm am Sitz die Schwerkraftgeneratoren so ein das er keine G Kräfte spüren würde und aktivierte dann die Triebwerke und ließ den Jäger langsam aufsteigen bis er hoch genug war um das Haupttriebwerk zu aktivieren und aktivierte den Funk Kanal zur Hangar Kontrolle.
Terra Kontrollzentrum, Alpha Zero Zero One verlässt Siedlung zur Erkundung der Umgebung. Aktiviere Stealth Modus.
"Hier Kontrollzentrum, haben verstanden und viel erfolg Kontrollzentrum ende."

Auch wenn er das ganze nicht machen musste machte John die Abmeldung immer damit das Protokoll im Notfall vollständig war und als sie über den Ozean von Terra flogen aktivierte er den Autopiloten und ließ den Jäger ein Erkundungsmuster fliegen welcher ihn später zu ihrem Zielpunkt bringen sollte.

Er lehnte sich zurück und sah dann Amüsiert zu Emily und verschränkte die Arme vor der Brust nachdem er die Jäger interne Sprachaufzeichnung deaktiviert hatte.
"Was die Liste meiner sexuellen Abenteuer angeht weiß ich nicht was die Frauen die ich habe abblitzen lassen für Gerüchte verbreitet haben. Aber ich kann dir sagen das alles erlogen ist. Ich sagte nicht umsonst das ich niemals das Gefühl der Liebe empfunden oder empfangen habe denn dafür hatte ich nie Zeit. Du musst nämlich wissen das ich noch Jungfrau bin und aus diesem Grund keine der Geschichten stimmen können und ich bin echt enttäuscht das du mir so etwas zutraust. Ich kann dich zwar auch gut leiden sogar sehr und das obwohl du mich öfters zur Weißglut bringst, aber was das genau heißt weis ich selbst nicht. Aber ich verspreche dir das ich so etwas wie du mir vorgeworfen hast niemals getan hätte."

Er schnaubte kurz und sah beleidigt auf seine Instrumente bis sie das Ziel erreichten. Er deutete auf eine kleine Insel wo in dessen Mitte ein Hügel mit einem Wasserfall zu sehen war welcher in einen kleinen See floss. "Ich habe in der Datenbank der Perseus ähnliche Orte auf der Erde gesehen wo sich Leute versammelt haben um dort zu entspannen und mit Hilfe von Meditation ihren Körper und Geist entspannt haben. Und ich hatte eigendlich gedacht gehabt das du auch mal Ruhe vor den ganzen Leuten haben willst bevor der Stress wieder losgeht aber ich finde es interessant auf was für Gedanken du gekommen bist."

Beim letzten Satz grinste er leicht und landete den Jäger auf einer Ebenenfläche nahe am Wasserfall.

(tbC: Wasserfall Insel)
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Do Mai 19, 2016 6:53 pm

(CF Wasserfall Insel)

John hatte das schlimmste befürchtet gehabt als sie meinte das sie nun gar nix mehr verstehen würde und er gar nix von Frauen verstehen würde. Als sie meinte das er das nächste mal überlegen solle ob er Arbeit oder Freizeit haben wolle sackte sein Kopf nach unten als er verstand was sie damit meinte.

Sie hatte den Ausflug und seine Aussage von gerade offenbar falsch verstanden was ihn leicht frustiert aber auch froh auf seufzen lies.
Ich glaub du hast mich falsch verstanden gehabt als ich das mit Arbeiten und dem Exoskelett meinte. Der Ausflug selbst war als Freizeit gedacht...ich konnte ja nicht ahnen das sich das so entwickelt...Davor die Landung und alles andere war Arbeit und ich wünschte mir ich hätte das Exoskelett angezogen gehabt damit man mir nicht Maden auf eine Wunde packen hätte müssen.


Und ich wollte dich an meiner Seite haben wegen dir selbst und nicht wegen deinen Fähigkeiten. Hätte ich das gewollt hätte ich jeden anderen Arzt nehmen können der mich nicht so ärgert wie du.

Er musste bei seinem letzten Satz leicht und kaum sichtbar schmunzeln. Aus dem Augenwinkel bemerkte er das sie mit verschränkten Armen aus dem Fenster sah und seufzte deswegen abermals und landete den Jäger auf dem Landeplatz und ließ sich raus helfen. Er sah noch einmal zu Emily und nickte ihr zu ehe er ihr auf gewohnter Militärischer Art und Weise Dankte das sie seine aufgegangene Wunde verarztet hatte. Er tat das weil bereits einige Militärs und auch Zivilisten in Hörweite waren und nicht jeder mitbekommen sollte was wirklich passiert war.

Er ging zu einem Soldaten und ließ sich sein Exoskelett bringen welches er schnell anzog und von der Mechanischen Unterstützung Profitierte so das sein Körper selbst entlastet wurde. Im Anschluss ging er zu einem der Wissenschaftler die dem Militär unterstellt waren und nahm ihn beiseite.

"Beginnen sie sofort mit der Erforschung und Entwicklung folgender Sachen: Einen Universal Übersetzer für Kommunikation mit fremden Rassen auf unterem und oberen Level... Und ich möchte das sie sowohl die Laserwaffen und auch die Plasma Waffen weiter entwickeln...wir müssen unbedingt das Energie Problem in den Griff bekommen. Sie erhalten dazu in kürze die Geheimen Forschungsdaten aus dem Datenkern und sobald sie Ergebnisse haben möchte ich informiert werden."

Der Wissenschaftler nickte und machte sich davon und John begab sich zu dem Wohnmodul um sich dort auszuruhen wie es Emily angeordnet hatte. Er würde die nächsten Tage eh nicht sonderlich viel tun können da er eine Infrastruktur aufgebaut werden musste.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Mo Mai 23, 2016 5:38 pm

Oh, ich habe ihn falsch verstanden erkannte Emily erleichtert und konnte ein Grinsen nicht verhindern. Doch sie wurde schnell wieder ernst und meinte „sei froh über die Maden. Was sie absondern ist besser, als alles womit ich aufwarten kann“. Insgeheim freute sie sich immer noch über seine Worte, aber sie schnaubte natürlich trotzdem, als er meinte, dass sie ihn ärgere. Gerade, als sie ein Lachen nicht mehr unterdrücken konnte, landete John den Vogel und wurde wieder militärisch. Als ob er einen Schalter hätte dachte sie erneut und stieg aus.

Draussen wartete bereits ihr Vater auf sie und warf einen schnellen, kritischen Blick auf John, bevor er Emily anraunzte: „Da bist Du ja endlich. Ich habe versucht Dich zu erreichen, doch anscheinend ist Dein Communicator ausgefallen“. „Ich habe ihn ausgeschaltet, Dad. Ab und zu darf man doch mal für ein Stündchen nicht erreichbar sein, oder?“. „Aha“ brummte ihr Vater mit einem erneuten finsteren Blick in Johns Richtung und zog sie vorwärts.

Die Lichtung hatte sich in der kurzen Zeit ziemlich verändert. Überall wuselten Leute geschäftig herum und es sah aus, als würde in Windeseile eine Art Dorf entstehen. „Ihr wart fleissig“ kommentierte sie die Veränderungen und ihr Vater schnaubte. „Es kann sich schließlich nicht jeder leisten, mit dem Captain eine kleine Auszeit zu nehmen“. „Oh, jetzt mach aber mal halblang, Schatz. Sie hatte sich eine kleine Auszeit wirklich verdient“ mischte sich Emilys Mutter schmunzelnd ein und hakte sich bei ihr unter. „Schau, was wir gefunden haben“ strahlte sie und zog Emily in ein provisorisches Labor. Dort waren verschiedene Aufbauten installiert, um Proben zu untersuchen und Proben gab es eine ganze Menge. Schnell war Emily darin versunken, verschiedene Pflanzenteile unter Zuhilfenahme der Mikroskope und der Scanner zu analysieren und einzuordnen.

Die Arbeit mit ihren Eltern war sehr interessant und machte ihr Spaß, weshalb sie John für eine Weile vergaß. Doch spätestens, als draussen jemand zum Essen rief, fiel ihr der seltsame Ausflug wieder ein. „Kann einer von euch bitte eine Probe von Johns Wunde nehmen?“ bat sie. Sie hatte die Begegnung mit den Primaten bereits geschildert und auch von dem Tauschhandel erzählt. „Seine Wunde ist wieder aufgegangen und die Eingeborenen benutzen kleine, madenähnliche Tiere, die ein blutstillendes Sekret absondern...“. „Das machst Du mal besser selbst“ schmunzelte ihre Mutter und Emily seufzte. Natürlich mußte ihre Mutter mal wieder mehr mitbekommen, als Emily lieb war. Doch ihr Vater kannte eine solche Zurückhaltung nicht. „Ich mache das“ bestimmte er und eilte mit einem Probenröhrchen davon. Die beiden Frauen sahen ihm lächelnd nach und Emilys Mutter meinte "er macht sich nur Sorgen um Dich“. „Ja, ich weiß“ meinte Emily und seufzte. „Das muss er nicht. Unser Captain ist ein ehrbarer Mann und hat nichts getan, was er in seiner Gegenwart nicht auch getan hätte“. Außer vielleicht die kleine Beichte mit der Jungfräulichkeit fiel ihr ein und sie grinste. „Die wilden Gerüchte über seine Abenteuer stimmen nicht“. „Aber das weiß ich doch, Schätzchen“ lachte ihre Mutter und ging wieder hinein, um ihre Jacken zu holen, als erneut jemand alle zum essen rief.

Komm, wir gehen was essen“. Emily folgte ihrer Mutter zu einigen Tischen und Bänken, die jemand aufgestellt hatte, als ihr Vater begeistert eintraf. „Das ist ja ein ganz erstaunliches Zeug“ freute er sich und wollte schnurstracks Richtung Labor verschwinden. „Erst wird was gegessen“ bestimmte ihre Mutter und Emily lachte. Es war noch genauso wie früher; die beiden hatten sich kein Stück verändert. „Dein Herr Captain hat auch noch nichts gegessen“ grinste ihr Vater vielsagend und sah Emily mit amüsiert funkelndem Blick an. „Das ist auch Dein Herr Captain“ gab sie zurück. Doch an der Essensausgabe schnappte sie sich zwei Rationen und ging Richtung Wohnmodul.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Di Mai 24, 2016 8:05 pm

John lag in seinem Bett als Emilys Vater eintrat und eine Probe von dem Maden Sekret holen wollte. Er ließ den Mann gewähren und bemerkte wie dieser ihn ansah. Er hatte den Blick schon beim verlassen des Jägers gesehen gehabt und seufzte.
"Keine Sorge ich hab nix getan was ich bereuen müsste oder was ihre Tochter unangenehm wäre."
Der Vater von Emily sah John eine weile an und knurrte dann "Das will ich auch schwer hoffen..."

Als der Mann gegangen war erhob sich John und zog eine Schwarze Kommando Uniform an wo er die neuen Abzeichen befestigte und im Anschluss seine Waffe in das Holster am Exoskelett steckte welchen er über die Uniform angezogen hatte.
Er hatte gerade seine kleine Wohnung verlassen als das Signal zum Essen fassen gegeben wurde. Er reihte sich mit in die Reihen der Menschen ein und ging mit ihnen zu dem Ort wo für die ersten Tagen und Wochen die Essensausgabe stattfinden würde.

Er grinste als er Emily und ihre Eltern sah und mit bekam wie ihr Vater und sie selbst über ihn sprachen. Er beschloss im Hintergrund zu bleiben und hatte sich dank seiner Verletzung und seinem Ranges schon vor Emily eine Ration holen können und hatte sich zum Eingang des Wohnmodules zurück begeben um dort zu essen. Er stand ein wenig abseits so das Emily an ihm vorbei gehen musste und als sie es Tat sprach er sie grinsend an.
"So so ich bin also "Dein Captain"...Ja ich habe den kleinen Wortwechsel so am Rande mitbekommen und ich muss zugeben ich verstehe deinen Vater nicht so ganz. Erst schaut er mich böse an und dann sagt er so etwas..."


Als es an seinem Kommunikator piepte steckte er sich einen Stöpsel ins Ohr und ließ das Gespräch durchstellen so das nur er es hörte. Das was er dort hörte ließ ihn kurz Blass aber kurz darauf fröhlich lächeln ehe er Antwortete. "Verstanden...Informieren sie die Triumviere...in Sachen Diplomatie sind die besser geeignet als ich. Geschätzte Ankunft der Botschafter?"

John lauschte wieder eine Weile dem Gesprächspartner und nickte dann. "Gut, dann hoffen wir das in einem Monat alles bereit ist...Die Schutzräume sollen trotzdem unterirdisch angelegt werden nur für den Fall das die genauso Freundlich sind wie unser letzter erster Kontakt..."
Er beendete das Gespräch und sah dann lachend zu Emily. "Offenbar ist der Mond wohl doch nicht unbewohnt...meine Leute haben ein Signal aufgefangen und einen Text entschlüsselt welcher den Zeitpunkt und den Ort für das eintreffen für eines Botschafters ist. Wir werden in einem Monat besuch erhalten und ich hoffe sehr das es dieses mal Friedliche Wesen sind."

Erst jetzt fiel ihm die zweite Ration in Emilys Hand auf und er runzelte leicht die Stirn.
"Für jemand bestimmtes??"
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Do Mai 26, 2016 6:56 am

Der Mond ist bewohnt? Ich dachte, wir hätten keine Signale hochentwickelter Kulturen aus diesem System aufgefangen“ wunderte sich Emily. „Vielleicht irre ich mich, aber wenn sie so drauf wären, wie unser letzter Kontakt, würden sie uns sicher nicht einen ganzen Monat Zeit geben, uns auf ihre Ankunft vorzubereiten, sondern sofort angreifen. Trotzdem finde ich die Idee mit den Schutzräumen gut. Sowas kann man immer brauchen“. Sie kannten diesen Planeten nicht, wussten nichts über das Wetter, die Bewohner und andere Bedingungen, die Schutzräume vielleicht notwendig machten. Außerdem gab es da immer noch die merkwürdigen Angreifer, die diesen Planeten mit Sicherheit auch kannten. „Vielleicht gelingt es uns, ein Bündnis mit den Mondleuten einzugehen“ überlegte sie. Sie war gespannt auf die Fremden und hätte was drum gegeben, bei den Verhandlungen dabei sein zu dürfen. Aber Ärzte waren keine Diplomaten und sie schon mal garnicht, das wußte auch Emily.

Wie geht’s Dir überhaupt? Hilft das Exoskelett? Mein Vater war wegen der Madenspucke ganz aus dem Häuschen, aber das hast Du ja mitbekommen“ meinte Emily und schaute ihn fragend an. Gleich darauf mußte sie schmunzeln. „Soso, gelauscht hast Du. Ich hätte gedacht, gerade Du könntest meinen Vater sehr gut verstehen. Immerhin seid ihr beide ziemlich altmodisch und traditionell, was eure Werte und Moralvorstellungen betrifft. Ich schlage Dir einen Deal vor: Ich sage Dir, für wen die 2. Ration ist, wenn Du mir sagst, warum Du gelauscht hast. Und rede Dich jetzt nicht mit einer blöden Ausrede raus, alá Ich stand hier zufällig so rum und konnte nicht verhindern, mitzuhören“. Emily sah John erwartungsvoll an und beschloss für sich, genauso ehrlich zu sein, wie er.

Ihr Communicator knackste und sie lauschte dem, was Tess ihr über den Ohrstöpsel mitteilte, bevor sie bestimmt sagte: „Schick sie weg. Sie soll morgen früh wiederkommen oder woanders hingehen.... Ja.... Nein, das werde ich mit Sicherheit nicht tun. Niemals! Ja Tess, das kannst Du ihr genauso sagen und wenn sie mich weiter damit nervt, werde ich noch viele andere Worte finden, um ihr meine Meinung zu geigen“. Emily sah John ernst an und meinte: „Was wir genauso dringend brauchen, wie Schutzräume, sind Gesetze“.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Sa Mai 28, 2016 10:13 pm

"Ja offenbar schon...die Kundschaftler haben ja erst die großen Planeten genauer gescannt und als dieser hier gefunden wurde hat man nur Terra komplett gescannt. Die Nachricht stammt vom einem Satelliten auf der anderen Seite des Mondes...Er muss offenbar die Perseus geortet haben als er mit der Mondrotation auf die uns zugewandte Seite gelangt ist. Es kann aber sein das die Besucher auf dem Stand der Erde im 21 Jahrhundert sind und von uns lernen wollen. Das wäre dann wiederum sehr gefährlich wenn wir nix über sie wissen und ihnen einfach Fortschrittliche Technologien geben. Ich vermute nämlich das die selbst einen Monat brauchen um mit einem Schiff zu uns zu kommen. Zumindest haben wir einen vollständigen Satz ihrer Sprache erhalten so das die zuständigen einen Übersetzer entwickeln können."

Als Emily meinte das ihr Vater wegen der Maden Spucke aus dem Häuschen wäre nickte er und fing an zu lachen. "Ja das habe ich und deswegen verstehe ich ihn nicht. Wie kann man sich nur über die Spucke eines Insektes freuen?? Aber ihr Wissenschaftler seht die Sachen eh aus einer anderen Sicht und das ist auch mehr als gut so nicht war?"

Er lachte weiter und verstummte erst als sie ihn fragte warum er gelauscht hatte und überlegte selbst erst einmal eine weile denn er wusste selbst nicht genau warum er gelauscht hatte.
"Hmm ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Ich kam mit den anderen um zu essen und dann sah ich dich wieder und wollte dich zum Essen abholen aber dann hörte ich das und dachte das es vielleicht besser wäre erst einmal so was zu essen und dich mit deiner Familie speisen zu lassen. Vielleicht habe ich auch gelauscht weil du mir was bedeutest und ich wissen wollte was du so in meiner Abwesewnheit über mich sagst" Er strich sich mit der Hand übers Gesicht als sie meinte das sie dringend Gesetze bräuchten und aktivierte den Kommunikator an seinem Gürtel und nahm ihn an die Hand.
"Admiral William an gesamtes Sicherheits Personal. Wie mir zu Ohren kam wurde die Ordnung nicht eingehalten. Ab sofort sind alle nicht im Dienst stehenden Militär angehörigen angehalten die Ordnung mit aufrecht zu erhalten. Auch wenn das Triumvirat die Führung hat gelten die gleichen Gesetze wie auf der Perseus. Setzen sie alles daran das Straftaten verhindert und gehandet werden. Admiral William ende."

Nun sah John Emily wieder an und deutete auf das Exoskelett. "Ja es hilft ungemein. Ich kann damit alles machen als wenn ich vollständig gesund wäre. Nur starke Anstrengungen sollte ich vermeiden damit. Es verstärkt die Körpereigene Bewegung so das ich weniger Muskeln benutzen muss. Aber nun sag schon für wen ist die zweite Ration? Viele Leute sind nicht mehr im Wohnmodul."

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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Di Mai 31, 2016 6:59 pm

Du solltest Dich über die Insektenspucke mindestens genauso freuen, wie mein alter Herr“ lachte Emily und fügte ernst hinzu: „Ich hätte die Nähte diesmal nicht erneuern können, sondern erst etwas Haut wegschnippeln müssen. Und so wie es aussieht, hat das Zeug starke Heilkräfte und wirkt keimtötend. Aber Du hast schon Recht, wir Wissenschaftler haben oft einen anderen Blick auf die Dinge, als ihr Militärs. Vermutlich ist das auch gut so, denn jedes Ding hat mindestens zwei Seiten und es kann nicht schaden, etwas aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten“.

Seine Antwort, warum er gelauscht hatte, klang ehrlich und Emily dachte einen Moment darüber nach, während er mit seinen Leuten sprach. „Ich meinte damit, dass wir neue Gesetze brauchen, denn die Umstände hier unten sind andere. Nehmen wir mal zum Beispiel das Bevölkerungsproblem. Hier unten müssen wir uns erstmal keine Gedanken wegen Überbevölkerung und auch nicht wegen der Verschwendung von Wasser oder Luft machen“. Sie überlegte und beschloss, das Ganze noch einmal mit ihren Eltern zu besprechen, die einen guten Draht zu den Triumviren hatten. Sie selbst war bei denen nicht sonderlich beliebt, aber ihr Vater wurde allgemein respektiert und würde vielleicht ein offenes Ohr finden. Sie überlegte einen Moment und entschied dann, John von ihrem Problem zu erzählen. Wenn ihm etwas an ihr lag, sollte er sie und ihre Beweggründe kennen und verstehen. Namen würde sie keine nennen, aber das war ja auch nicht nötig. Sie holte tief Luft, denn es fiel ihr nicht leicht, John davon zu erzählen.

Aber erstmal mußte sie damit rausrücken, für wen die zweite Ration Essen war. „Vorhin im Jäger habe ich Dich falsch verstanden. Ich war sauer und enttäuscht und brauchte erst einmal ein bisschen Abstand von Dir. Mein Vater sagte, Du habest noch nicht gegessen und ich dachte, Du hast vielleicht Schmerzen und willst nicht aufstehen. Also um ehrlich zu sein, wollte ich Dir ein bisschen böse sein und habe dann aber doch den erstbesten fadenscheinigen Grund genutzt, um Dich aufzusuchen“. Sie grinste schief und starrte ihn einen Moment verlegen an, um zu sehen, ob er lachen würde.

Doch da war ja noch etwas, was sie mit ihm besprechen wollte. „Das eben war Tess. Sie hat mir erzählt, dass eine Frau bei ihr sitzt und eine Abtreibung verlangt. Das ist ja nicht strafbar, aber ich mache sowas nicht. Es ist kein komplizierter Eingriff, aber ich kann es aus moralischen Gründen nicht tun und das verstehen viele nicht. Diese Frau ist sehr angesehen und pocht auf ihr Recht. Sie hat mir schon einmal deshalb Ärger gemacht, bevor sie dann zu jemand anderem gegangen ist. Doch derjenige hat es versaut und sie war lange krank. Aber dazugelernt hat sie nicht, denn dieses Kind ist wieder nicht von ihrem Mann. Verstehst Du? Sie will es nicht haben, weil dann herauskäme, dass sie ihm untreu ist, nicht weil das Kind krank ist oder so“. Emily redete sich in leichte Rage und fuchtelte zornig mit den Händen durch die Luft. „Sie ist verantwortungslos und wird es immer wieder tun und wir Ärzte sollen es dann richten. Ihre Seitensprünge ungeschehen machen. Wenn es nach mir ginge, sollte sie das Kind bekommen, denn ihr Mann und auch der Vater des Kindes haben nach meinem Verständnis ein Recht darauf, davon zu erfahren. Es gibt genug Paare, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und keines bekommen können. Adoption sollte also kein Problem sein. Ich will nicht den Moralapostel spielen, versteh mich bitte nicht falsch. Aber wenn ich nachgebe, unterstütze ich die Frau noch und bezahle mit meinem Gewissen und das Kind mit seinem Leben. Sowas kann ich nicht leiden. Jeder baut mal Mist, aber dann muss man dazu stehen und ehrlich sein. Sie nutzt meine Schweigepflicht aus und auch wenn ich geschworen habe, den Menschen zu dienen, hat das irgendwo Grenzen“. Zornig und aufgewühlt ging Emily ein paar Schritte hin und her, bis sie sich wieder etwas beruhigt hatte.

Ihr Communicator meldete sich und die Stimme ihrer Mutter ertönte. "Schatz, wir sind fertig mit Essen und gehen zurück". Emily starrte auf das Tablett in ihrer Hand und fragte John "leistest Du mir beim Essen Gesellschaft?". Sie deutete einladend auf einen der Tische in der Nähe.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Di Mai 31, 2016 8:43 pm

John hatte schweigend zugehört und erst als sie ihn fragte ob er ihr beim Essen Gesellschaft leisten würde nickte er und folgte ihr zu einem der der Tische in der Nähe und setzte sich nachdenklich hin.
Das sie ihn sehen wollte freute ihn auch wenn sie das mit dem Arbeiten falsch verstanden hatte konnte er es ihr nicht übel nehmen das sie ein wenig Abstand wollte.

Das jedoch mit der Abtreibung ließ sein Gesicht verdunkeln und durch die Unterstützung des Exoskelettes krallte er seine Finger in die Tischplatte so das als er sie wieder los lies, fünf tiefe Rillen im Tisch zu sehen waren. Zum Glück waren auch die Finger von dem Exoskelett umhüllt so das seine Finger keinen Schaden genommen hatten. Erst nachdem er seine Faust ein paar mal geöffnet und geschlossen hatte sah er Emily ernst an und auch wenn er versuchte seine Miene nach außen aufzuhellen gelang es ihm nicht.

"Eine Angesehene Frau? Und es ist schon einmal passiert? Wenn ich noch die Kontrolle über euch Zivilisten hätte würde ich auf die Schweigepflicht Pfeifen denn sowas ist wieder die Natur... Ich sehe da nur 2 Möglichkeiten...Entweder man holt zwei der Triumvire und die Oberste Militärische Instanz mit ins Boot und lässt sie auffliegen...oder es gelangen rein zufällig die Daten in die Öffentliche Datenbank... So oder so dieser Frau gehört einen Dämpfer verpasst denn noch einmal lasse ich dies nicht zu. Und zur Not mache ich das selbst denn ich glaube mit meiner Zugangs Berechtigung und deinen bereits gesagten Infos kann ich durch aus sie davon abbringen.

Wobei mir fällt noch eine Möglichkeit ein die ihren Ruf nicht antastet und ihre Ehe intakt lässt. Das wäre dann aber ein wenig Risiko haft denn damit würde derjenige sich Strafbar machen.
Man müsste zu ihr hingehen und sie so gesehen mit den Infos erpressen. Theoretisch könnte es funktionieren weil sie mit Sicherheit ihren Ruf wahren will. Somit könnte man ihr das Fremdgehen vielleicht austreiben und das Kind wäre am Leben."



Er schnaubte ein paar mal richtig Sauer und erst dann entspannten sich seine Züge wieder und er sah sie eine weile lächelnd an. "Wolltest also Böse auf mich sein aber wolltest mich doch aufsuchen??...Das klingt ja Fast als wenn ich dir ein wenig bedeuten würde."

Er grinste sie verschmitzt an und wurde dann wieder ernst. "Wenn ich ehrlich bin freut mich das sogar sehr. Was die Gesetze angeht sollen sich die Triumvire darum kümmern das die Gesetze erweitert werden. Ich bin leg endlich ein Soldat und mir ist das hin und Her in der Politik eindeutig zu viel da zu viel und noch mehr unnötiges Zeug diskutiert wird."
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Do Jun 02, 2016 10:24 am

Emily sah die Rillen, die Johns Finger auf der Tischplatte hinterlassen hatten und musterte seinen finsteren Gesichtsausdruck. Sie war einerseits froh, dass er diese Sache genauso beurteilte, wie sie, jedoch hielt sie es für falsch, dass er gleich hart durchgreifen wollte. „John, bitte reg Dich nicht so auf. Wie auch immer man diese Sache sehen will, solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass die Frau sich rein vom Gesetz her nichts zu schulden hat kommen lassen. Abtreibung ist nicht strafbar und Ehebruch auch nicht. Moralisch, ethisch und menschlich sieht das anders aus, aber wir sind keine Richter. Auch wir müssen uns an die Gesetze halten und die ärztliche Schweigepflicht ist ein fundamentaler Bestandteil des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient. Deshalb halte ich es für grundfalsch, wenn Du dich einmischst oder höhere Instanzen informierst. Besser wäre es, eine entsprechende Gesetzesgrundlage zu schaffen oder es zähneknirschend zu akzeptieren, dass es solche und solche Menschen gibt. Ich werde gleich nach dem Essen mit dieser Frau reden und ihr noch einmal unmissverständlich meinen Standpunkt klarmachen. Ohne sie zu erpressen!
Emily warf John einen strengen Blick zu. „Und ohne dass jemand spioniert, mit wem ich rede, natürlich“.

Als er sich entspannte und das Thema wechselte, fühlte Emily sich erleichtert und ein wenig verlegen. „Vielleicht ein wenig“ lächelte sie frech und freute sich, wie er sich seit seiner Amtsniederlegung verändert hatte. Es mußte befreiend auf ihn wirken, nicht mehr für alle und alles verantwortlich zu sein und das zeigte sich auch in ser Art, mit ihr umzugehen.

Ich werde mit den Triumviren sprechen, wenn sie bereit sind, mich anzuhören“ schlug sie vor und stocherte in ihrem Essen herum. Dann legte sie das Besteck beiseite und meinte „es wird Zeit, dass wir was anderes zu essen bekommen. Was Frisches. Das Zeug hier...“. Sie ließ den Satz unvollendet und dachte einen Moment nach. „Wir sollten Teams losschicken, Nahrung zu suchen. Die Einheimischen könnten uns vielleicht dabei helfen, wir scheinen uns recht ähnlich zu sein. Notfalls könnten wir auch unser eigenes Saatgut ausbringen, aber das würde den Planeten noch mehr kontaminieren, als wir es sowieso schon tun. Da müssen wir vorsichtig sein“. Obwohl sie schon gern ein paar Apfelbäume pflanzen würde. Sie dachte einen Moment über ihre Worte nach und stellte fest: „ich würde gern zu so einem Team gehören. Den Planeten auskundschaften und Pflanzen auf ihre Nahrhaftigkeit für uns untersuchen klingt doch spannend. Was ist mit Dir? Wenns Dir bessergeht können wir ja nochmal losziehen, oder?“.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Mo Jun 06, 2016 1:24 am

Als Emily in Streng ansah, fing er an zu lachen. Er fand es irgendwie Knuffig wie sie ihn so streng ansah und grinste schief. "Man du kannst ja richtig Knuffig drein schauen wenn du Streng bist. Und keine Sorge ich werde niemanden schicken der da hinterher Spioniert."

Er sah sie verschmitzt und auch froh an als sie meinte das er ihr wohl doch ein wenig bedeuten würde und widmete sich dann dem nächsten Thema zu welches sie ansprach. Nämlich das der Beschaffung von Nahrung. "Eigentlich sollten bereits Teams unterwegs sein...Das ist nun einmal jetzt die Aufgabe der Regierung und nicht mehr die des Militärs. Wir werden zwar dabei helfen und Ressourcen bereit stellen aber in erster Linie müssen wir uns um die Sicherheit des Planeten kümmern. Aber das weißt du ja und ich finde du solltest dich einem der Teams anschließen oder sogar noch besser, ein eigenes anführen. Ich selbst werde zwischendurch das System erkunden und ein kleines Privat Projekt anfangen. Wir können aber trotzdem gerne noch einmal losziehen und den Planeten unsicher machen. Auf den Exo werde ich aber nicht verzichten, zumindest nicht solange der Planet gesichert ist und ich wieder Gesund bin."

Er lachte kurz und nahm ihre Hand in die seine und tätschelte sie kurz ehe er aufstand und sich neben sie setzte und sich zurück lehnte.
"Weißt du, das Private Projekt von mir ist nix Militärisches sondern eher will ich nebenbei in der Transport Branche anfangen. Ich werde mir eine kleine Flotte von Schiffen aufbauen welche dann später als Transporter zwischen Mond und Terra dienen soll um Passagiere beider Völker von a nach b zu bringen. So könnte der Austausch der Kulturen gefördert werden falls es zu einem Abkommen kommt welches den Austausch der Kulturen ermöglicht. Wer weiß vielleicht führt dies dann sogar dazu das eine Interplanetarische Allianz gebildet wird welche einmalig in der Geschichte der Menschheit ist. Was hälst du davon und hör bitte auf in deinem Essen rum zustochern und iss gefälligst ordentlich sonst muss ich dich noch füttern."

Er grinste sie wieder verschmitzt an und lehnte sich zurück.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Di Jun 07, 2016 8:15 am

"Oh, das wußte ich garnicht" gab Emily zu, als John meinte, dass bereits Teams zur Nahrungsbeschaffung unterwegs seien. Er hatte Recht, sie sollte sich wirklich so einem Team anschließen und es wunderte sie, dass sie diesbezüglich noch nicht gefragt worden war.
Etwas verlegen ließ sie zu, dass er ihre Hand in seine nahm und sich neben sie setzte. Doch es fühlte sich gut an und sie hörte ihm aufmerksam zu, als er über seine Zukunftspläne sprach. Anscheinend hatte er sich bereits viele Gedanken über die Zukunft gemacht – ganz im Gegensatz zu Emily, die davon ausgegangen war, dass es einfach weitergehen würde, wie bisher.

Dann wollen wir mal hoffen, dass die Mondbewohner uns freundlich gesinnt sind“ grinste sie und wurde gleich wieder ernst. „Ich finde die Idee mit der Transportflotte sehr gut, aber woher willst Du die Schiffe nehmen? Es dauert sicher noch ziemlich lange, bis wir genug Rohstoffe dafür haben, mal ganz abgesehen von einer Werft. Oder hast Du an die Militärtransporter gedacht? Die sind so unkomfortabel, dass die Mondleute uns sicher den Krieg erklären werden, wenn wir sie damit transportieren“ überlegte sie lächelnd, nahm die Beine hoch und lehnte sich an ihn. Doch nur kurz, denn das Exoskelett war nicht grade kuschelig. „Blödes Ding“ lachte sie und setzte sich wieder ordentlich hin.

Sein verschmitztes Grinsen verleitete sie zu der Aussage: „Das mit dem Füttern machen wir ein anderes Mal“ und sie war froh, dass ihre langen Haare ihre vermutlich ziemlich roten Ohren bedeckten. Gut, dass er nicht Gedanken lesen konnte.
Widerwillig nahm sie ein paar Bissen, als es in ihrem Ohrstöpsel knackte und sich ihr Vater meldete. „Sags ihm selbst“ antwortete sie nach kurzem Lauschen und stellte ihren Communicator auf Laut. „Ja, ähm, wie ich meiner Tochter schon sagte, hat dieses Madenzeug echt Potential. Erste Tests haben ergeben, dass es hochwirksam ist und zu einer Substanz erhärtet, die körpereigenem Gewebe ähnelt. Dabei wirkt es antibakteri...“ „Dad komm zum Punkt“ meinte Emily und verdrehte die Augen. „Ja, ok. Also es kann sein, dass Ihre Wunde bereits in wenigen Tagen verheilt ist. Völlig verheilt, meine ich“. Man konnte Emilys Vater die Aufregung, die diese Erkenntnis bedeutete, förmlich anhören und Emily schaute John erstaunt an. „Wir sollten uns das in ein paar Stunden anschauen und den Verlauf dokumentieren“ bat ihr Vater und Emily nickte. „Bist Du einverstanden, John? Du wirst auch nicht gepiekst, versprochen“ fragte sie und man hörte förmlich, wie ihr Vater gespannt die Luft anhielt.

Emily ließ ihren Blick über die Gruppe schweifen, die sich am Landeplatz versammelt hatte und plötzlich brach Unruhe aus. „Da geht irgendwas vor“ machte sie John darauf aufmerksam und stand auf. Sie ließ seine Hand dabei los und setzte sich in Bewegung, noch bevor ihr bewußt wurde, was sie tat. „Dad, trommel das Ärzteteam zusammen und komm raus“ bat sie ihren Vater und beendete die Verbindung, um loszurennen. Jemand schrie und Emily machte, dass sie zu dem Verwundeten kam. Es handelte sich um einen jungen Wissenschaftler mit schweren Verbrennungen im Gesicht und an den Händen. Auch andere waren betroffen, jedoch nicht so stark. Emily wies die Männer an, den Verwundeten ins medizinische Modul zu bringen und übergab den Verletzten ihren Eltern, die sich um ihn kümmerten. Sie selbst blieb draussen und trug bei den weniger schwer Verwundeten eine Brandsalbe auf und fragte „was war da los?“. Der Anführer des kleinen Trupps schaute sie an,  salutierte vor John und erklärte „das war ein Tier, das wir eingefangen hatten. Es sah ganz harmlos aus, vergleichbar mit einem Chinchilla, einem Pelztier, das früher auf der Erde beheimatet war, nur etwas größer. Es ließ sich sogar von uns streicheln, aber als Theo es einsperren wollte, hat es gefaucht und ihn vollgespuckt. Meine Verätzungen kommen daher, dass ich Theo helfen wollte, nicht von dem Tier“. „Du meinst, Theo hat ein unbekanntes Tier angefasst?“ wollte Emily erstaunt wissen. „Ja, wir haben es alle angefasst. Es war ganz lieb, ließ sich streicheln und zeigte keinerlei Aggression“ meinte der Mann entschuldigend und Emily seufzte. „Soweit mir bekannt ist, gibt es Richtlinien für den Umgang mit unbekannten Spezies, die genau so etwas verhindern sollen“ ermahnte sie den Mann und nahm das Pad, dass er ihr entgegen hielt. „Schau selbst“ bat er und Emily schüttelte resignierend den Kopf. „Gebt eine Warnung an die anderen Teams heraus, oder besser noch: Ruft sie zurück. Erstmal gibt’s ne Auffrischung in Sachen wie verhalte ich mich auf einem fremden Planeten mit fremden Spezies“.
Sie piepte ihre Eltern an und fragte: „Wie geht’s dem Mann?
Er hat Verätzungen im Gesicht, am Hals und an den Händen. Es geht ihm den Umständen entsprechend. Er hat starke Schmerzen und wir haben ihn ruhiggestellt. Vermutlich wird er Narben zurückbehalten, aber nicht wirklich gravierend. Mehr können wir jetzt noch nicht sagen. Ich wünschte, wir hätten ein paar von den Madendingern“ erklärte ihr Vater und Emily hörte ihre Mutter im Hintergrund lachen.

John, meinst Du, jemand könnte mich zu der kleinen Insel fliegen? Ich möchte versuchen, den Eingeborenen ein paar Maden abzuschwatzen“ bat Emily und überlegte, was sie im Tausch dafür anbieten konnte. „Wir können doch bestimmt ein paar Decken und zwei oder drei Feldflaschen entbehren, oder?“. Sie sah ihren jungen Patienten an und sagte streng: „Wenn John das erlaubt, wirst Du mitkommen, damit ich unseren neuen Freunden zeigen kann, worums geht“. Sie verschickte den Film an die anderen Wissenschaftler und an John und steckte das Pad ein, um es mitzunehmen.
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BeitragThema: Re: Landeplatz von Terra   Di Jun 07, 2016 10:30 pm

John überlegte als sie ihn fragte wie er das mit der Transport Flotte machen wollte. Er hatte wirklich erst vor gehabt die alten Militär Transporter zu nutzen aber die waren wirklich für Touristen nicht besonders Komfortable. Ihm kam dann aber eine Idee die ihn grinsen ließ und sah zu Emily als diese sich kurz an ihn lehnte. Er verfluchte in diesem Moment das Exoskelett anzuhaben und seufzte als sie sich wieder hinsetzte und etwas Ass.

"Ja das mit dem Füttern können wir mal ein anders mal machen. Was die Flotte angeht hast du recht...die Schiffe des Militärs sind nicht Kompfortable genug aber mir kam da eine Idee. Nämlich sind die Transport Schiffe ja recht groß da die auch für denn Fall einer Invasion gebaut wurden. Ich werde einfach die Plätze im Schiff verringern und ein bisschen mehr Charme dort rein bauen. Zum Beispiel echte Holzwände und Holzdecken, schöne gemütliche Sitze und vieles Mehr. Einen Transporter kann ich mit Sicherheit dafür abziehen da ein paar ja schon beschädigt sind. Und für den Handel wird es eh solche Schiffe geben damit der Orbitale Handel stattfinden kann. Die Perseus ist ja generell auch als spätere Werft konzipiert worden und war so gesehen schon immer eine Mobile Werft. Nur standen die ganzen Zivilen Module im Weg aber da diese nun nicht mehr da sind kann die Perseus sogar Schiffe bauen die selbst die Perseus übertrumpfen. Rohstoffe werden wir mit Sicherheit in den Asteroiden finden so das ich mir da keine Gedanken drum mache."


Als sie ihren Kommunikator auf laut stellte und Emilys Vater ihm sagte das die Maden wohl ein perfektes Wundheilmittel wäre grinste er breit. Er hatte sich das schon längst gedacht da er sich bereits viel besser fühlte. Als man ihn fragte ob man ihn Untersuchen könne und das man ihn nicht piksen würde musste er lachen.
"Natürlich bin ich einverstanden. Diese Entdeckung ist extrem wichtig. Und das nicht nur aus meiner Sicht als Militär. Wer weiß was die Tiere noch für Sachen heilen können. Wenn ich mir die Schwere der Verletzung anschaue und die Heilungs Geschwindigkeit könnte das sogar fürs Militär wertvoll sein. Versteht mich nicht falsch, die Entdeckung soll Hauptsächlich auf Ziviler Ebene genutzt werden aber für den Fall der Fälle das die Mond Bewohner doch nicht Friedlich sind könnte es die Militärischen Total Verluste drastisch sinken und vielleicht sogar dafür sorgen das wir hier überleben."

Als Emily zu einer Gruppe sah wo plötzlich Unruhe aufkam und ihn losließ um dorthin zu rennen und dabei Ärzte Teams anforderte rannte John hinterher und war sogar trotz seiner Verletzung noch vor ihr bei der Gruppe was er dem Exo verdankte. Er wollte genau das selbe fragen was Emily gerade fragte und sah den Soldaten an der vor ihm Salutierte und lauschte dessen Ausführungen. Sofort stieg die Rote Gesichtsfarbe wieder empor die eine Schimpf tirade ankündigte. Aber anstatt loszupoltern atmete er tief durch und nahm seinen Kommunikator und öffnete einen Kanal zu sämtlichen Teams.
"Admiral William an jeden Soldaten der in den Außen Teams arbeitet: Sofortige Rück Eskortierung der Zivilisten und Meldung bei den Verantwortlichen die für die Protokoll einhaltung verantwortlich sind. Jeder Verstoß gegen das Protokoll muss gemeldet werden da es einen Gravierenden Verstoß gab welcher zu mehreren Verletzten führte."

Der Soldat kannte John offenbar denn dieser wurde bleich da John schon extrem wütend sein musste um nicht los zupoltern. John hingegen hörte Emilys Eltern zu und hatte schon seinen Kommunikator so eingestellt das er mit dem Haupthangar verbunden war.
"William an Haupthangar, benötigen dringend ein Medizinisches Notfallshuttle an meiner Position. Leuchtfeuer ist aktiv. Benötige zwei weitere Soldaten als Unterstützung um einen Verwundeten zu transportieren."
John nickte als sie ihn fragte ob man sie und den Verwundeten zu der kleinen Insel fliegen könnte.
"In dem Medizinischen Shuttle dürfte genug drin sein um zu Handeln. Ich hoffe nur das wir die nicht zu sehr verschrecken wenn wir mit mehreren Leuten da auftauchen und ich hoffe die verstehen uns. Ich finde du solltest die Verhandlung übernehmen. Ich selbst werde euch da hinfliegen."

Kaum hatte John ausgesprochen landete bereits das Medizinische Shuttel und die Soldaten darin halfen Emily den Verwundeten in das Shuttle zu bringen.
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